Sex-Atlas für Deutschland

Studie: So wenig Sex haben die Bayern wirklich

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Das Datingportal ElitePartner hat eine Studie unter 10.000 Internetnutzern durchgeführt und mit den Daten einen "Sex-Atlas" für Deutschland veröffentlicht. Die Ergebnisse sind ernüchternd.

Im Norden kuschelt man gerne häufiger - im Freistaat hält sich die Leidenschaft dagegen im Zaun. Echte Sexmuffel leben dagegen in Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Berlin. So lässt sich ein Ergebnis des "Sex Atlas" von ElitePartner zusammenfassen.


Befragt, wie häufig man in den letzten drei Monaten Sex hatte, gaben jeweils 24,1 Prozent der Niedersachen und Hamburger an, mehrmals pro Woche mit jemanden geschlafen zu haben. Die Bayern sind dagegen nicht ganz so sexuell aktiv: 18 Prozent haben mehrmals pro Woche Sex. Damit liegt der Freistaat eher im Mittelfeld im bundesdeutschen Vergleich.

Man hätte es vielleicht nicht von den Hauptstädtern vermutet, aber in Berlin ist man ziemlich enthaltsam. Nur 13,7 Prozent der Berliner haben mehrmals pro Woche Sex. Auch in Sachsen-Anhalt (14,1%) und Brandenburg (14,9%) ist eher weniger los in den Betten. Ziemlich die Luft raus ist  in Rheinland-Pfalz. Dort hat nur jeder Zehnte mehrmals pro Woche Geschlechtsverkehr - offenbar enthemmt der Moselwein also nicht.


Viele mit Sexleben unzufrieden

Insgesamt bietet die Studie einen eher ernüchternden Einblick in das Liebesleben der Deutschen. Nur 43 Prozent sind mit ihrem Sexleben zufrieden, auch bei den Befragten in einer festen Partnerschaft ist es nur jeder Zweite.

28,7 Prozent der Paare tun es lediglich einmal pro Monat oder sogar noch seltener! Auch bei den Singles ist nicht viel los: Fast 65 Prozent haben weniger als einmal im Monat Sex.

Interessant ist auch: Gebildete Menschen sind weniger experimentierfreudig. So wollen 46,5 Prozent aller Nicht-Akademiker möglichst viele sexuelle Erfahrungen sammeln, bei den Akademikern sind es lediglich 36,7 Prozent.

mg

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